Euphoria Engine: Simulation des menschlichen Verhaltens
von Jerry am Sonntag, 27. April um 08:48 - 696 aufgerufenViele PC- und Konsolenspiele benutzen mittlerweile Motion Capturing, um möglichst realitätsnahe Bewegungen von Menschen (und Kreaturen) zu erzeugen. Wenn jedoch die Interaktion des Spielers dazukommt, funktioniert das nicht mehr: Es können nicht mehr die aufgezeichneten Bewegungsmuster eines Menschen abgespielt werden, sondern nun muss echte Physik her. In den meisten First Person Shootern(also bei Spielen, die aus der Ego-Perspektive gespielt werden), schaltet das System dann auf “Ragdoll” um. Aus dem eben noch künstlerisch bewegten Animus wird ein lebloser Körper mit den physikalischen Eigenschaften einer Puppe. So fliegen Gegner bei einer Explosion durch die Luft oder werden von Autos beim Aufprall zur Seite geschleudert. Das sieht zwar ganz lustig aus, ist aber weit entfernt von den Bewegungsmustern, die die Realität liefern würde.
Nun gibt es eine neue Technik. Die “Euphoria Engine” simuliert das Verhalten von Menschen erstaunlich realitätsnah – und spult dabei kein Motioncapturing ab, sondern berechnet das Verhalten des Menschen individuell auf jedes Ereignis. Das zeigt eindrucksvoll das folgende Video.
Die “Euphoria Engine” findet bereits seinen ersten großen Einsatz bei “Grand Theft Auto IV (GTA 4)“, das ab 29. April 2008 in den Läden steht.


